Ich hielt es immer für selbstverständlich, dass Butter aus süßem Rahm gemacht wird, denn seit der Erfindung von Kühlgeräten ist es möglich, den Säuerungsprozess in der Milch hinauszuzögern. Endlich Butter aus süßem Rahm – als Teebutter bekannt, weil Engländer diese Butter für ihr Gebäck zur „Teatime“ genossen.
Erst als eine Molkerei Werbung für ihre Süßrahm Butter machte, hab` ich die Infos auf den Butterpackerln genauer gelesen. Das Angebot an Sorten ist enorm:
Aus der Region, dem Tierwohl verpflichtet, mit Heu gefüttert, Weidetiere im Sommer mit frischem Gras versorgt, aus Milch von der Alm, gentechfrei, Bio, aus dem Fass, aus Sauerrahm, aus pasteurisiertem Rahm sowieso.
Süße Butter hat auf Zunge und Gaumen einen feinen, rahmigen Geschmack. Gesäuerte Butter schmeckt fein auf der Zunge, der Nachgeschmack aber ist dann säuerlich – machen Sie den Test mit Familie, Freunden,
Nur wenige Lebensmittelhändler haben Süßrahmbutter im Angebot. Nun musste ich voriges Jahr feststellen, dass sie überhaupt fehlte. Viele Geschäfte hab` ich aufgesucht, bis ich endlich ein paar süße Butterpackerl ergattern konnte. Was war geschehen?
Die Halloweengesellschaft hat die Butter entdeckt: süß oder sauer?
Die reine Buttermilch ist sehr vitaminreich. Gesäuert und mit Fruchtsaft vermischt, wird daraus ein köstliches, erfrischendes Getränk – lässt sich bestens verkaufen. Der hohe Bedarf an reiner, saurer Buttermilch erklärt damit die große Menge an gesäuerten Buttersorten.
Vitamine – Proteine, ….. so wichtig um gesund zu bleiben. Bei Krankheit und in fortgeschrittenem Alter reicht das nicht mehr – Medikamente, Kuren, Reha, sind dann nötig. Ist auch das ausgeschöpft, hat man inzwischen ein altbewährtes Mittel wiederentdeckt – Kinder !
Sie sind ein kostbarer Rohstoff für „Ewige Jugend“. Die „Fristenlösung“ machts möglich.
Und damit komme ich wieder auf Halloween zurück: Wozu alljährlich das grausige Spektakel damals – keineswegs um eine Göttin mit Nahrung zu versorgen. Die Priester selber verschafften sich mit dieser Ausrede beste Speise, heimlich verzehrt, unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Der Vorteil so einer Wunderspeise soll ja nur ihnen zugutekommen. Auf diese Weise hat sich dieses Grauen so lange geheim halten lassen. Nur in Sagen und Märchen sickerte die Wahrheit von Menschenfraß immer wieder durch, so schrecklich, dass man es nicht glauben wollte – Phantasie! Aus der Legende des hl. Nikolaus ist die Rettung dreier Jünglinge aus dem Kochtopf bekannt! (Gemälde in St. Nikola, Passau)
Nikolaus mit Krampus – 5. und 6. Dezember – hatten eben doch viel Bezug zum Brauch von Kinderopfern. Bald darauf folgte das Weihnachtsfest mit dem Christstollen. Dieses Gebäck und der Allerheiligenstriezel sind Gebildbrote. Wickelkinder stellen sie dar, die geopfert wurden.
Zumindest einen Vorteil hatte das Volk aber doch. Nicht zufällig hat man Rüben vor eine Hütte gesteckt. Die Not der Leute war der heidnischen Priesterschaft bekannt. Problemkinder konnten Eltern auf diese Weise loswerden. Trotzdem ein schwacher Trost für das Volk, dass es bei diesem bösen Zauber mitspielen musste. Die abgenagten Knochen des Mahles wurden dann verbrannt, um Spuren zu verwischen. Bezog sich das auf den alten Brauch des bonefire?
süße Kindlein
In den 90er Jahren kam dieses Fest aus Amerika zu uns herüber, allerdings im Rollentausch. Waren es in alten Zeiten die frechen, furchterregenden Spießgesellen der Zauberer, die von Eltern ein Kind forderten, weh dem, der keines herausrücken wollte – sind es nun Kinder, die abends um die Häuser ziehen und lärmend nach Süßem verlangen. Inzwischen hat dieses Spektakel auch die Erwachsenen erfasst und feiern ausgelassen Party.
Bei immer mehr Frauen, die geboren haben, ist es üblich, wertvolle Inhaltsstoffe aus Nabelschnur und Plazenta in den „modernen Hexenküchen“, Labor genannt, herausfiltern und in Pillen verarbeiten zu lassen. Auch andere wollen in den Genuss solcher Heilmittel aus jungen, menschlichen Körpern kommen – also: muss man Ungeborene entrechten. In den U.S.A. dürfen sie bis kurz vor der Geburt getötet werden – Abtreibung genannt und Halloween ist ein Import aus den USA – welch gräulicher Zusammenhang!
Warum warten gewisse schwangere Frauen so lange bis zu diesem Schritt: weil dann mehr Substanz da ist, die sich für Anti Aging Produkte verwerten lassen. Also ganz bewusst herbeigeführt. Dieser gottlose Frevel ist die absolute Spitze einer feministischen Gesinnung, die frech nach dem Motto handelt: „Mein Bauch gehört mir“ – eine Verhöhnung des Ewigen!
Der Bedarf an wertvollem, menschlichen „Material“ ist enorm. Nun greift man auch auf junge Unfallopfer zu. Die medizinische Forschung hat den Menschen als Ersatzteillager entdeckt. In manchen Ländern kann man sich diesem Zugriff gar nicht mehr entziehen. Tote werden vor der Bestattung noch gründlich „ausgeräumt“.
Das alles ist ein offenes Geheimnis, trotzdem spricht man nicht gern darüber. Schönheit, Jugend, Kraft, Gesundheit, … 1 Faktor kommt noch dazu:
Kleine, unschuldige Kinder sind noch rein und unverdorben, ohne Sünde.
Genau das macht ihr Fleisch für Sat.. isten hoch begehrt und sie sind bereit, viel dafür zu zahlen – eine Goldgrube!
Vom Plazenta essen – sogar das gibt es! – bis zum Verzehr des ganzen Kindes ist es nur ein kleiner Schritt! Inzwischen sind Halloween Feten schon hoffähig geworden. Viele Promis geben sich da ein Stell dich ein, vermitteln auf diese Weise eine Botschaft, dass sie viel davon gutheißen und womöglich schon nutzen!
Gewisse „natürliche Präparate“ gefallen der Welt.
Eine natürliche Auslese unter den Menschen gefällt Gott, dem Ewigen
das ist besser!
Eine süße Speise, so leicht und luftig wie der Schnee. Wer schlank und gesund bleiben will, muss auf Süßes nicht verzichten. Etwas Leichtes für Zwischendurch. Meine langjährige Erfahrung bestätigt mir, dass nach einer schweren Mahlzeit der Hunger später umso schlimmer ist.
Schwere Kost ist vor allem fett und Fett macht hungrig! Das kann man sich ganz einfach so vorstellen, dass, wenn der Magen auf Hochtouren arbeiten muss und dann endlich leer ist, kann er eben nicht auf der Stelle stillstehen. Er arbeitet noch weiter. Wie bei einem Ventilator, der sich noch lange weiterdreht, obwohl er schon längst abgestellt worden ist. Auch eine abgeschaltete Herdplatte ist noch lange heiß.
Ich hab` damals diese Models, als die „Twiggy“ Figur in Mode kam, bewundert, wie die das Hungern bloß aushalten können, wo ich schon einige Stunden nach einer Mahlzeit ein Hungergefühl hatte –schneidend! Warum das auf einmal? In Eifersucht auf ihre heranwachsenden Töchter hat unsere Mutter „ein bisschen“ mehr Fett in die Speisen gegeben – „zur Abrundung des Geschmacks“. Als ich dann von „Mutterns Kochtöpfen“ loskam und selber für meine Ernährung sorgte, hörte das auf. Seither bin ich wieder schlank. Da lernte ich auch die Vollwertkost kennen und bin gesund bis heute.
Es gibt verschiedene Ernährungstypen, daher richten sich meine Tips vor allem an Jene, die lieber öfters, aber dafür kleine Mengen zu sich nehmen – mit Vorsicht, nach der Devise:
weck den „Hund“ nicht auf, dann knurrt er nicht!
Kochen lassen ist absolute Vertrauenssache – wer sorgt für ihre Ernährung?
Unsere Einstellung zur Winterszeit im Allgemeinen: Es ist eine Zeit des Rückzugs, man will zur Ruhe kommen, vor allem in der Landwirtschaft ist das notwendig.
Im Besonderen zum Schnee: Eine Schneedecke ist wichtig für Pflanzen, denn sie schützt vor dem Frost. Und es ist viel ruhiger, denn Schnee dämpft den Lärm. Eine verschneite Landschaft ist wunderschön, erfreut das Auge. Zusätzliches Vergnügen verschafft uns der Wintersport und vervielfacht die Wertschöpfung durch den Tourismus. Und wenn es zu den christlichen Festtagen schneit, lacht das Herz – Romantik pur! Dann aber muss Schluss sein. Schnee macht halt auch Probleme für Autofahrer und Schneeschaufler. `Hab aber schon oft beobachtet, dass grade Menschen, die Gott nicht mögen, auch den Schnee nie leiden können. Da ist sicher ein Zusammenhang.
Viele Wetterphänomene sind uns aus der Bibel bekannt
Gnadenvoller Aufruf an alle Völker: Jesaja 55 – Wohlan ihr Durstigen ….
55,10: Denn gleichwie der Regen und der Schnee vom Himmel fällt und nicht wieder
dahin zurückkehrt, er habe denn die Erde getränkt und befruchtet und zum Grünen
gebracht, dass sie dem Sämann Samen und dem Hungrigen Brot gibt; -
11: also soll das Wort, das aus meinem Munde geht, auch sein: es soll nicht leer zu mir
zurückkehren, sondern ausrichten, was mir gefällt, und durchführen, wozu ich es sende!
Dieses Bild richtet sich zuerst einmal an alle, die nach geistlichen Inhalten dürsten, die ihnen die Götter nicht verschaffen können. Gutes Wetter kostet nichts. Dankbarkeit der Menschen ist eine Antwort. Unsere gottlose Welt heute aber will immer Sonnenschein und Badewetter. Beschimpfen in ihrem Unverstand das „Sauwetter“. Aber ohne Regen, mit all den Begleiterscheinungen, geht es nun `mal nicht! Die göttliche Strafe bleibt nicht aus.
Die Unbußfertigkeit des Volkes: Jeremia 18
18,14: Verlässt auch der Schnee des Libanon den Fels des Gefildes,
oder versiegen die quellenden, kühlen, fließenden Wasser? Aber
mein Volk hat meiner vergessen.
Mit dem Schnee zeigt sich Gott noch eindrücklicher. Wie sinnlos es ist, sich von Gott abzuwenden, hin zu den Götzen, da wandeln und straucheln sie auf ungebahnten Wegen. Das will der Prophet mit einem Vergleich aus der Natur den Menschen deutlich machen. Europa ist wasserreich, oft zu viel des Segens, denn ein ausgewogenes Wetter ist existentiell für unsere Ernährung und dieses erhalten wir halt nur bei Gehorsam zum Ewigen.
Ps 68,2: Es stehe Gott auf, dass seine Feinde zerstreut werden, und die ihn hassen, vor ihm fliehen.
15: Als der Allmächtige die Könige daselbst zerstreute, da schneite es auf dem Zalmon.
Die Könige im Orient haben ihre Schlachten auf wenige Monate im Jahr verlegt. In der Regenzeit und in der langen Zeit der Dürre tut man sich das nicht auch noch an. Da waren sich beide Seiten einig. Gott aber hat seinem Volk geholfen und die feindlichen Könige mit Eis und Schnee überrascht, mitten in der besten Jahreszeit. Da erschraken die Könige, ließen ab vom Kampf und zerstreuten sich.
Richter 5: Deborahs Lied vom Sieg
Eine Mutter Israels berichtet von göttlichen Zeichen: Da erzitterte die Erde und der Himmel troff,
die Berge zerflossen vor dem Ewigen, der Sinai zerfloss, Bäche werden zu reißenden Strömen, ..
Die Feinde waren so siegessicher gegen das kleine Häuflein von Israeliten, denn nur wenige unter ihnen waren bereit, zu kämpfen. Da half ihnen ihr Gott, der Ewige, und schickte einen massiven Regen, bringt die feindlichen Krieger in Verwirrung. Wo sie doch mit Regen absolut nicht gerechnet haben. Da kommen sie in den Fluten reißender Bäche mitsamt ihren Streitrossen um, Fliehende werden von den Israeliten mit dem Schwert niedergestreckt. Das Unwetter entmachtet den besten General auf seinem stolzen Streitwagen, bleibt stecken im Schlamm und muss sich schmachvoll verbergen – umsonst.
Josua 10: die große Schlacht bei Gibeon
Wenn Gott selbst für sein Volk streitet, setzt Er eindeutige Zeichen, erschreckt die 5 kanaanitischen Könige, lässt große Hagelsteine vom Himmel auf sie fallen, sogar Sonne und Mond sollen stillgestanden sein, bis alle Feinde geschlagen waren.
Die kleine Eiszeit vor 500 Jahren.
Ich sehe diesen verheerenden Klimawandel als Strafgericht über das christliche Europa, das Gottes Volk so erbarmungslos behandelt. Dies erkannte man nicht und der Verdacht richtete sich vor allem gegen Frauen, Wetterhexen galt es also aufzuspüren. Von Anfang des 15. bis in das 19. Jh. hinein traten häufig sehr kalte, lang andauernde Winter und niederschlagsreiche kühle Sommer auf. Im ohnehin rauen Mühlviertel waren solche Kälteeinbrüche ganz besonders schlimm. Die Chronik in der Gemeinde Gutau berichtet von einem Inquisitor, der diese Hexen mit ihrem boshaften Schadenzauber zur Strecke bringen sollte. Zusätzlich besinnt man sich wieder vermehrt auf Wettergötter.
die Eisheiligen
Mamertus (5. Jhd.), Erzbischof von Vienne – 11. Mai
Pankratius (3./4. Jhd.), Märtyrer – 12. Mai
Servatius (4. Jhd.), Bischof von Tongeren – 13. Mai
Bonifatius (3./4. Jhd.), Märtyrer – 14. Mai
Sophia (3./4. Jhd.), Märtyrerin – 15. Mai
Begleitet von vielen Bauernregeln und Sprichwörtern zur Orientierung für günstige Zeiten von Aussaat wegen der gefürchteten Bodenfröste. Vor allem Pankratius und die kalte Sophie sind uns bekannt.
Ein Schneephänomen der besonderen Art kennen wir aus Märchen und Legenden:
Erdbeeren mitten im Winter! – Schnee mitten im Sommer?
Wundergläubige Menschen haben Schnee vor Augen – es ist eine dämonisierte Vision. Wesenheiten haben keinen Einfluss auf das Wetter, na ja in die Wolken blasen und formen, donnernd rumoren, um abergläubische Menschen zu täuschen. Sie können sogar den Menschen Bilder vor Augen malen.
Unsere Liebe Frau vom Schnee
Im Monat August erleben wir die Sternschnuppentage. Da saust doch alljährlich ein Meteoritenschauer über den Himmel und zieht die Menschen in ihren Bann. Viele heilige Orte dürften auf solche Phänomene zurückzuführen sein. Zauberer legen dann dort noch ein „Schäuflein“ nach und lassen es schneien vor der staunenden Menge – mitten im Sommer.
In Maria Schauersberg bei Steinhaus wird auch einmal so ein Spektakel am Himmel passiert sein. Viele hundert Jahre später hat das ein Polheimer für seinen Zweck zu nutzen gewusst. Für seine wunderbare Genesung lässt er an diesem heiligen Ort in Dankbarkeit an Maria eine Kirche bauen.
Das Schlüsselwunder in Vorderstoder bei Spital am Pyhrn:
Unter dem Stiftsdechant H.O. Gassner passierte hier ein Schlüsselwunder. Da kniet er sich nieder "in den Schnee" Maria anbetend und das Portal der Kirche öffnet sich ohne Schlüssel, denn diesen hat er im Kloster vergessen. Das gläubige Volk war für dieses Wunder sehr empfänglich, denn einige Jahrhunderte zuvor brachten Holzfäller ein Marienbild in das Stift: Es war die barmherzige Gottesmutter am Stein von Stoder.
Regen – Hagel – und Schneeschauer sind normale Wetterphänomene und bei so viel Kälte rieselt dir dann ein Schauer über den Rücken.
Aber auch Angst lässt die Menschen erschauern. In St. Georgen im Schauertal bei den Traunauen, gab es einmal einen Gerichtsort, wo das Halsgericht am Galgen vollstreckt wurde. Eine Legende berichtet von heidnischen Zeiten. Da hat man den zum Tode Verurteilten zu einer kleinen Insel gebracht, Entenstein genannt – weil auf dem Weg dorthin dem Delinquenten ganz „enterisch“ zumute wurde = eine schlimme Ahnung stieg in ihm auf. Es muss ein Ordal gewesen sein – ein Gottesurteil also: Entweder verhungern, ertrinken – oder mit Gotteshilfe überleben.
der Schauerfreitag
Noch einen Schauer gibt es. Dieser bezieht sich auf das Schauen, Sehen ab. Das Allerheiligste in der Monstranz (monstrare = zeigen) wird den Gläubigen vor Augen gehalten, der Glaube an Gott damit intensiviert und mit einer feierlichen Prozession über Felder und Wiesen um gutes Wetter gebeten. Am Donnerstag davor feiert man das Fest Fronleichnam und Christi Himmelfahrt.
Der Donnerstag leitet sich vom heidnischen Wettergott Donar ab. Der Freitag hat seinen Namen von der Göttin Frigga. Beide Götter sind verchristlicht in Jesus und der Himmelskönigin.
Würden sie ihre Bitten an den Allmächtigen – Jahweh – richten, egal an welchem Tag, Er würde sich freuen und ihre Gebete erhören. Stattdessen bleiben sie im Heidentum verhaftet, outen sich als Götzendiener, die den Wettergöttern huldigen: Donatus – Johannes und Paulus (nicht mit den Aposteln zu verwechseln!) und v.a.m.
Donatus heißt: der Geschenkte. Ich kann mir in dem Namen auch eine Wortwurzel von Donar, den Donnergott vorstellen. Donatus von Münstereifel war ein römischer Heerführer gegen die Markomannen, seine Legion war am Verdursten, da bat er um Regen und es geschah, und in die Zelte der Feinde schlug der Blitz ein. Er wird als Märtyrer mit Blutschale und Messer dargestellt, natürlich auch mit einer schwarzen Gewitterwolke und Hagelsteinen. Seine Verehrung wurde von den Jesuiten initiiert, ersetzen die Wetterherren Johannes und Paulus.
Donatus ist zu finden in: Traunkirchen, Rohrbach, Steinerkirchen, Weizenkirchen, Engelszell, u.v.a.
Donatus mit Wolke, Blutschale u. Messer
in Traunkirchen
Wetterherren Johannes und Paulus in der Kirche Aschau
bei Mattighofen, mit Regenwolke und Sonne, in der anderen Hand ein Schwert haltend.
Johannnes und Paulus, die Sonnen – u. Regenspender, meistens auch mit Schwert dargestellt, stehen hoch oben an der Westfassade, also der Wetterseite, an der Basilika in Mondsee, wahrscheinlich sind auch sie gemeint an der Kirche in Bad Ischl. In manchen Kirchen standen damals sogar 3 Johannes: Johannes der Täufer – Johannes der Evangelist – Johannes der Wetterherr. z.B. in Gutau, wo man aber inzwischen den Wettermacher mit Johannes Nepomuk ausgewechselt hat.
Mandelbrot
Verwöhnte Gaumen sollen damals im Mittelalter während einer Fastenzeit, wenn Brot mit Sauerteig verboten war, Mandelbrot verspeist haben – das Marzipan – um dieses ranken sich viele Geschichten.
Dieses süße Naschwerk ist immer noch beliebt. Es enthält aber viel Zucker, welcher die Gärung im Bauch fördert und viele Beschwerden verursacht und noch Karies dazu.
Auf Süßes deshalb verzichten? geht nicht – aber den Zuckeranteil minimieren, das geht.
Das Marzipan im Handel ist sehr süß. Steht in den Ingredienzen der Zucker an 1. Stelle, enthält das Marzipan mehr Zucker als Mandeln, ist es picksüß! Ist der Mandelanteil höher, macht das aber meistens nur wenige Prozent aus und ist nicht der Rede wert. Also hab ich beschlossen, Marzipan selber herzustellen – siehe Rezeptur im unteren Teil. Zuvor aber noch einige Gedanken über den Zucker:
Seit den 70er Jahren, als die Vollkornkost bekannt wurde, verdrängte der Rohrzucker aus Süd Amerika unseren gelben Rübenzucker – dieser war immer üblich beim Lebkuchen backen. Rohrzucker soll gesünder sein, was schon längst widerlegt worden ist. Der hohe Preis und vor allem der weite Weg über den Atlantik sind also in keiner Weise gerechtfertigt.
Auch roher Zucker wird im Handel angeboten. Lässt sich denn der Zuckeranteil in Rüben und dem Rohr auch ohne Kochen herauslösen?
Ist brauner, oder gelber Zucker gesünder als weißer? Nein – auch hier hält sich hartnäckig die Meinung: dunkel sei gesünder, als hell. Die dunkle Färbung ergibt sich aber oft nur durch die Verarbeitung und ergibt einen malzigen, oder karamellartigen Geschmack. Auch die Sorten unterscheiden sich in der Farbe.
Warum ist Staubzucker fast doppelt so teuer wie Kristallzucker? Ist denn der Vermahlungsprozess so aufwändig, oder der Einsatz von Trennmitteln (diese machen Zucker, bzw. Salz rieselfreudig) so kostspielig? Daher verwende ich zum Backen Kristallzucker – er schmilzt ja eh beim Backen, und in Getränken löst er sich schnell auf. Außerdem kann man mit einem guten Multizerkleinerer Kristallzucker mahlen. Dieser „Staub“zucker fällt aber etwas körnig aus.
Hauptsache ist auf jeden Fall: wenig Zucker – alles andere ist zweitrangig.
Nun noch zu den Mandeln:
Je feiner gemahlen, umso mehr Konservierungsmittel sind notwendig, damit die fetten Nüsse nicht verderben. Möglichkeiten sind der Einsatz von Chemie, schwefeln, begasen, bestrahlen, oder anderes. Will man dies minimieren, muss man ganze Nüsse kaufen, was einen gewissen Arbeitsaufwand notwendig macht: blanchieren – trocknen – rösten – mahlen. Rösten intensiviert den Geschmack.
Marzipan – schnell und einfach selbst gemacht
Hinweis: Aufgrund der Wasserzugabe hält sich dieses Marzipan nicht so lange. Aber weil es so gut schmeckt, ist es ohnehin schon vorher verspeist!
Und nun noch zu den Kosten: das selbstgemachte, gesunde Marzipan ist um ein Vielfaches preisgünstiger!
Die gekochten Maroni mit der Nussmühle fein reiben, 4 Eiklar sehr steif schlagen, 100 g Zucker hinzufügen, Eidotter mit 10, 0 g Zucker schaumig schlagen, Eischnee unterheben, ebenso die Maroni.
In eine Form füllen und nicht zu heiß backen, dann bleibt der Kuchen saftig, also: ins vorgeheizte Rohr schieben, ca. 30 min eine halbe Stunde backen. Überkühlt mit eingedicktem Ahornsirup (ganz kurz geköchelt) bestreichen, dann eine Haube süßes Schlagobers draufsetzen.
1.Mos1,29: Und Gott sprach: Siehe, ich habe euch alles Gewächs auf Erden gegeben,
das Samen trägt, auch alle Bäume, an welchen Früchte sind, die Samen tragen;
sie sollen euch zur Nahrung dienen.
2,9: …ließ allerlei Bäume aus der Erde hervorsprossen, lieblich anzusehen und gut zur Nahrung …..
In diesem wundervollen Garten gab es alles, was man sich zum Essen nur wünschen kann: Melonen und Kokosnüsse löschen den Durst, Nahrhaftes aus mehligen und fleischigen Schoten, fette Nüsse für die Kraft, und eine ganze Menge süße Früchte – für jede Gelegenheit etwas. Das alles in greifbarer Nähe, ohne Leiter oder waghalsige Klettereien. Die Gigantomanie kam erst später mit der Zauberei in die Welt. Trotzdem – Adam und Eva sind sicher bald draufgekommen, dass auch Honig gut schmeckt, Eier aus Vogelnestern nahmen sie und mit rahmiger Milch besserten sie ebenfalls ihren Speiseplan auf.
Durften sie denn das? Natürlich, da bin ich sicher! Heißt es doch im 1.Mos 1,28:
……….. und macht euch die Erde untertan ……….
Damit sind auch die Tiere gemeint. Man darf sie schon nützen. Quälen, ausbeuten oder gar ausrotten war damit sicher nicht gemeint. Als aber der Garten Eden für die Menschheit verloren ging, kam Aggression in die Welt und damit das Töten.
Darf man Tiere essen?
Der Ewige hat es nicht erlaubt, aber Er duldet es, begrenzt das jedoch durch seine Reinheitsgebote, denn viele Tiere sind nicht zum Verzehr geeignet, Blut“genuss“ ebenso. Das ist inzwischen sogar wissenschaftlich belegt.
Vor allem ist die Motivation wichtig, warum Völker Tiere essen, bzw. sich ausschließlich nur pflanzlich ernähren wollen. Im hohen Norden und in Wüsten wächst doch nichts, da sind Tiere fast die einzige Nahrungsquelle. Und das andere Extrem? – da wird das Tier völlig überbewertet, zum Teil vergottet, auch wiedergeborene Seelen könnten darin stecken, meinen sie. Das ist sehr unbiblisch und sollte sich nicht in unserer Kultur breit machen. Zurückhaltung bei tierischen Produkten liegt ja ohnehin schon im Trend. Das halte ich für ausreichend.
Extreme Ernährungsformen geben so viel Anlass zum Streit in Familien und öffentlichen Einrichtungen.
Das lohnt sich wirklich nicht!
